Corona und (Im)Mobilität

  • Gern möchte ich mal die Gelegenheit nutzen, meine Gedanken zu oben genanntem Thema auszuführen, gerne auch als Anregung zur weiterführenden Diskussion.


    Nils hat ja in mehreren Podcasts schon gesagt, einem Wert wird man sich immer dann bewusst, wenn er (ganz bzw. teilweise) negiert wird.

    In diesem Fall ist es ja wirklich die eingeschränkte Mobilität durch Corona.


    Und da geht es ja nicht nur um Einschränkungen beim globalen Reisen sowie der globalen Ökonomie, was ich mal als Makromobilität bezeichnen möchte.


    Ich wohne in einem Dorf bei Berlin. War davor 35 Jahre eine Großstadtpflanze.

    Selbst in dem Supermarkt in diesem Dorf spar ich mir schon den Weg zu einem bestimmten Toilettenpapierregal, weil

    ich weiß, dass dieses bestimmte Toilettenpapier nicht mehr verfügbar ist. Selbst hier ist in einem gewissen Maße meine Mobilität eingeschränkt.

    Nennen wir es mal Mobilität auf einer Mikroebene.


    Selbst das Händeschütteln mit bestimmten Geschäftspartnern fällt teilweise weg. Auch hier wird an der mobilen Bewegung des Händeschüttelns gespart.

    Auch merke ich, dass ich mich beim Bewegen meines Körpers im öffentlichen Raum selbst mehr beobachte und auch deshalb mehr auf meine Bewegungen (Mobilität) achte.

    In Vor-Corona-Zeiten in der Berliner S-Bahn mal mit der Hand ins Gesicht fassen ist jetzt nicht mehr (so leicht) möglich. Oder beim Drücken des Fahrstuhlknopfes wird der (unpersönliche) Ellbogen genommen anstatt die (persönliche) Hand.



    Ich möchte gern noch hinzufügen, mir geht's nach wie vor gut. Ich verbarrikadiere mich nicht zu Hause ;-), aber diese Gedanken sind mir halt so gekommen. Und hoffen wir, dass das alles soweit (blöde Formulierung vielleicht) im Allgemeinen wie im Konkreten gut ausgehen wird.

  • Danke für die Gedanken Micha083

    In der tat sehen wir jetzt sehr deutlich was globale aber auch regionale Mobilität für das Zusammenleben bedeutet. Das ist ein bißchen so wie bei dem Begriff der Freiheit. Man spürt Freiheit besonders dann, wenn sie einem genommen wird.

    Mir kam aber noch der Gedanke der Digitalität. Auch das hatten wir ja im Podcast angerissen. Digitalität hat Mobilität wahnsinnig erweitert und erhöht. Und gerade jetzt durch eingeschränkte physische Mobilität wird erneut sichtbar welche Funktion digitale Technologie mittlerweile für die Gesellschaft einnimmt und wie sie vor allem auch positiv in solchen Krisen wirken kann.

  • Ja, erstaunlich ist das wirklich, welche (positiven) Möglichkeiten die Digitalisierung wieder ermöglicht.

    Zumal ja oft gesagt wird (was bestimmt auch teilweise stimmt), die analogen Treffen nehmen aufgrund der Digitalität ab. Doch jetzt wird uns paradoxerweise, wenn auch richtig wie ich finde, geraten, dass wir unsere analogen Treffen einschränken wenn nicht sogar vermeiden sollen. Also das vormalig eher verpönte digitale Treffen wird jetzt ungemein aufgewertet.


    Grundsätzlich -so muss ich feststellen- bietet diese Corona-Krise unglaublich viel Stoff für philosophische Reflexionen.


    Zumal habe ich mir die Frage gestellt, darf ich jetzt überhaupt in solch einer Krise, die uns alle betrifft und sämtliche Lebensbereiche durchdringt, philosophieren. Ein Gegenargument wäre ja, jetzt geht es für jeden von uns ans existenziell Eingemachte und somit ist das Philosophieren ein Luxus, den wir uns jetzt nicht leisten können.

    Ich bin aber der Meinung, gerade jetzt ist der Zeitpunkt für philosophische Fragen, Reflexionen etc. gekommen. Frei nach Jaspers bzw. Heidegger: jetzt in dieser Grenzerfahrung erst werden wir uns dem Existenziellen bzw. unseres Da-Seins bewusst bzw. nehmen dies leiblich wahr. Und diese Grenzerfahrung stellt für mich einen Ausgangspunkt des Philosophierens dar.


    Es geht um soviel:

    Solidarität (Hamsterkäufe, Donalds Trumps "American first)

    Freiheit (Mobilität, Kultur etc.) vs Sicherheit (u.a. Gesundheit)

    Kommt bei der Schnelligkeit sämtlicher Entscheidungen vielleicht teilweise die Wahrheit unter die Räder?

    Inwiefern wird wieder eine De-Globalisierung stattfinden?

    Wird diese Krise eher die reaktionären Kräfte (AfD etc.) stärken oder nicht?

    Findet jetzt wieder eine Aufwertung der Wissenschaften statt (verkörpert durch Prof. Drosten von der Berliner Charité)?


    Diese Liste könnte ich noch fortsetzen.... ;)


    Auf jeden Fall hoffe ich, dass die philosophischen Reflexionen nicht zu kurz kommen.

    Aber vorrangig natürlich: bleibt alle gesund !

  • Nicht nur die Mobilität wird eingeschränkt. In meinem Verständnis werden etliche Grundrechte ausgeschaltet. Es zeigt sich ganz deutlich wie weit her es mit der Demokratie ist. Was haben wir denn jetzt noch zu melden, wenn alle den Notstand ausrufen? Wo bleibt unser Mitspracherecht? Es ist ja schön, dass wir jetzt viel Zeit haben, nutzen wir sie um unser politisches System radikal (radix) zu zerlegen, also bis auf seine Wurzeln zu hinterfragen und zu analysieren.

    Zwei Videos, die helfen die Augen zu öffnen möchte ich hier gerne mit euch teilen:



    Ich wünsch uns allen eine baldige Beruhigung, viel Vertrauen, Ruhe, Besinnung und ganzheitliche Gesundheit. Nutzen wir die Chance.

    peace

    matthias

  • mat

    Die Videos sind leider unterkomplex. Ja, wenn man nur den Virus ohne jedwede systemischen Zusammenhang betrachtet, dann erscheint das alles sehr harmlos. Man muss das aber systemisch und epidemologisch betrachten. Dann ist nicht das Virus das gefährliche, sondern der drohende Zusammenbruch der eh schon sehr schmal gesparten und unterbesetzten Krankenhäuser und der allgemeinen medizinischen Versorgung. Ansonsten gibt es gegen die Grippe wirksame Impfungen. Da herrscht nicht annähernd ein solcher Infektionsgrad wie bei Covid19.

    Also am Ende ist nicht das Virus an sich das Problem, sondern nur die Ursache. Denn sterben werden auch - wenn es richtig kacke läuft und wir die Infektionsrate nicht abbremsen - Menschen mit Infarkte, Unfälle, Krebs etc. pp. Also kann es am Ende wirklich jeden treffen und nicht nur die Virus-Infizierten.

    Darüber bitte ich ebenfalls nachzudenken bevor man sich diese Videos ansieht, die Panik vor der Panik machen.

  • Lieber Patrick

    Danke, dass du dich der Sache annimmst, die meisten tun ja diese Videos von vornherein als 'Verschwörungstheorie' ab. Ein heikler Begriff wie ich finde. Vor allem einer, der uns nicht weiter bringt. Ein moderner Scheiterhaufen sozusagen.

    Deine Darstellung der Lage finde ich voll nachvollziehbar und ja klar, es bringt nichts wenn dann die Spitäler überlastet sind und viele sterben. So wird das ja von den meisten vernünftigen Menschen beschrieben und gesehen und die eine Hälfte von mir kann sich sehr gut in dieser Denkweise zurechtfinden. Ausserdem lässt sich vermutlich argumentativ wenig erreichen, solange viele in der Angst sind oder zumindest diese negativen Schwingungen fühlen. Ich probiers trotzdem:

    Ich habe eine andere, nennen wir sie alternative Sichtweise. Wie wär's wenn es so etwas wie Ansteckung durch Viren gar nicht in der Art gibt, wie uns das erklärt wird. Wie wär's wenn die Medizin einfach noch kein besseres Erklärungsmodell gefunden hat. Ähnlich wie sich Physiker schwer mit der Frage tun ob Information bzw. Licht nicht doch auch aus Materie besteht oder mit der Krümmung des Raums. Klar sind die Viren unter dem Mikroskop sichtbar. Aber das muss ja nicht zur Schlussfolgerung führen, dass dies die Leute krank macht. Ich glaube einfach, dass wir noch nicht die endgültige Wahrheit gefunden haben. Mich dünkt es je länger je mehr, dass das System (genau wie durch Luhmann beschrieben) alles daran setzt, sich selbst zu erhalten und Kritik möglichst fernhält. Das halte ich für gefährlich. Tatsache ist doch, dass unser System (nicht nur das sog. Gesundheitssystem) schon lange krank sind bzw. krank machen. Wir sind als Gesellschaft weltweit massiv geschwächt durch Pestizide, Ozon, schlechte Ernährung, Suchtmittel, Luft und Wasserverschmutzung, Stress und Elektrosmog, Egoismus, Kriege usw. . Ja wir erleben eigentlich eine Naturentfremdungspandemie (soeben erfunden :) )

    Wer ausser den errschenden Eliten (und im Moment haben wir grad eine Häufung von Psychopathen an der Macht) könnte ein Interesse daran haben, dass wir ihren Erzählungen glauben und ihre Anweisungen befolgen wie Schäfchen? Irgendetwas stinkt da zum Himmel. In Zeiten wo Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht und sei es nur im Denken.

    Lustig ist ja auch, dass uns ständig erzählt wird, wo wieder wie viele neue Fälle auftreten. Es wird uns aber nie erzählt, ob es Regionen gibt, in denen Corona auffallend wenig vorkommt. Ich bin mir sicher, die gibt es auch. Das wär spannend und dann herausfinden, wieso es dort weniger Fälle gibt.

    Was ich letztendlich sagen möchte ist, wir müssen bereit sein alles zu überdenken, sonst kommen nach Sars, Schweine und Vogelgrippe, Corona noch dutzende Pandemien mehr. Wir haben aber die blöde Angewohnheit uns immer nur auf etwas zu Fokussieren, so hat unsere Wissenschaft zwar viel Wissen geschafft, aber ich denke, dass jetzt Zeit ist für einen Paradigmenwechsel. Universell denken ist angesagt. Vielleicht will uns das ja die aktuelle Krise genau zeigen. Also öffnen wir den Tunnelblick, bleiben wir wach auch für alternative Erzählungen, vielleicht kann ja die Wissenschaft daraus lernen. Es wär ja nicht das erste Mal, dass zuerst etwas belächelt und dann plötzlich angenommen würde.

    Wie dem auch sei, nichts für ungut und danke für den Austausch.

    peace

    mat


    btw. in der Schweiz gibt es eine kritische, linke Wochenzeitung (WOZ), die euch gefallen müsste. Zitiert sie doch Foucault's Begriff der Biopolitik um die aktuelle Lage zu beschreiben. Aus aktuellem Anlass hat das Zeitungskollektiv die Paywall heruntergefahren und gewährt auf alle Artikel gratis zugriff: https://www.woz.ch/2013/biopol…fer-sex-in-ausnahmezeiten

  • Als ich die Videos und die dazugehörigen Titel gesehen habe, wollte ich schon drüberweggehen. Erst als ich sah das Rüdiger Dahlke interviewt wurde hab ich mir sie doch angetan. Dahlke hat mir mit seinem Klassiker "Krankheit als Weg" vor 30 Jahren echt die Aufgen geöffnet und letztendlich wiederholt er hier auch nichts anderes, wenn er von Eigenverantwortung und Selbstimmunität spricht.

    Über das Narrativ der "öffentlich Unrechtlichen", das er ständig zwischendurch zitiert und seinen Ausflüge in die Verschwörungstheorie (sorry was anderes ist es nicht) sollte man hinweggehen. Gegen die Impfung ist er ja z. B generell gar nicht unbedingt.

    Er versucht aber natürlich das Gegennarrativ der "medialen Angstverbreitung" verständlicherweise hier am Ende doch nochmal einzubringen.

    Dagegen kann nichts einzuwenden sein! Unterkomplex ist es nur dann, wenn wir nur systemisch denken. Aber das wollen wir doch gar nicht - zumindest nicht als einzelne Individuen, die für sich in dieser Zeit eine Lösung finden müssen.

    Ob wir die Eigenverantwortung, die Selbstimmunität durch Waldgänge und alternative Ernäherung die er beschwört, jetzt wenn eine flächendeckende Ausgangsperre evtl. droht, dann noch durchführen können, ist eine andere Sache.

    Im übrigen bin ich felsenfest der Überzeugung, das diese Situation, dieser Virus, noch vor 10 Jahren, so unter unserem gesellschaftlichem Radar durchgegangen wäre.

    Es hat sich in vielerlei Hinsicht seitdem etwas geändert. Einerseits sind wir eventuell kollektiv doch empathischer geworden. Wir nehmen einfach sinnlich immer mehr auf, verabeiten gleichzeitig immer mehr Daten. Das Internet ist also nicht einfach nur eines von vielen Werkzeugen geworden, die wir zum Überleben benötigen, es ist zu einem weltumspannenden, neuronalen Netzwerk der Menschheit geworden. Ein Netzwerk das sowohl Ängste, als auch Haß und Zuneigung in Echtzeit überallhin übertragen kann. Niemand kann sich mehr davon freimachen - egal wo er sich befindet. Weil es zumindest auf der Ebenen dieses neuronalen weltumspannden Netzwerks, keine Trennung zwischen uns gibt und auch nie gegeben hat. Das Internet hat es nur sichtbar gemacht.

  • Ich finde die momentane Covid-19-Situation auch in vielerlei Hinsicht spannend, wie Micha083 bereits erwähnt hat. Gerade aus soziologischer Sicht.

    Mir ist stärker denn je aufgefallen, wie wenige Menschen im aufklärerischen Sinne hinterfragen. Wie selten Argumente auf ihre Haltbarkeit überprüft werden. Ich habe das Gefühl, dass in Zeiten des Internets und der Medien- und Meinungsflut dankbar Argumentationsketten von X und Y angenommen und auswendig gelernt werden, die gerade in die eigene Filterblase bzw ins Weltbild passen. Das gilt sowohl für die Akzeptierenden als auch für die Leugner von Covid-19.

    Als ich einem Bekannten meine Sicht der Dinge dargelegt habe, dass der Krankheitsverlauf dieses Viruses eben anders verläuft als eine Influenza-Erkrankung und die Intensivstationen massiv überlastet werden, siehe Italien, da sendete er mir ein wirklich gruseliges Video über Noam Chomskys fünf Filter der Massenmedien (mit einäugigen Monstern und Dreiecken und viele Tentakelarme, ich war danach von der Darstellung traumatisiert). Auf jeden Fall: Ende der Diskussion. Totschlagargument. Ich bin der Depp, der den Massenmedien glaubt, ob ich das nicht raffe?!

    Ich natürlich sofort nach einer Soziopod-Folge mit Noam Chomsky gesucht und ihr hattet sie! Unbedingt empfehlenswert zu hören in Zeiten wie diesen.

    Ist Propaganda nicht überall? Und wie begegnet man ihr am besten? Das wird alles ganz wunderbar diskutiert und dass das Wichtigste Fazit ist: Hinterfragen! Sind die Argumente logisch? Was sagen andere Medien? Was klingt logischer? Was sagen andere Leute und welche Argumente haben sie?

    Es gibt diverse Bücher über Logik, ich hatte das "Logik für Demokraten" von Daniel Zorn gelesen und schau immer wieder gerne im Glossar hinten nach, welche Arten von Fehlschlüssen es gibt.

    Unbedingt empfehlenswert!


    Irgendwo hatte ich auch gelesen (oder im Soziopod gehört), dass es sehr bereichernd ist, mal die Gegenposition einzunehmen und nicht dort Fehler zu finden, sondern die These des anderen logisch aufzubauen. So kam ich nämlich für mich zum Schluss, dass es logischer ist, dass unser Gesundheitssystem demnächst ziemlich überlastet sein wird, als dass unsere Demokratie sukzessive durch das Einschränken von Rechten abgebaut wird.


    Man könnte meinen, dass es am Ende des Tages egal ist, was man glaubt. Es wird aber zum moralischen Problem, wenn andere Leute durch eine die Gefährlichkeit des Virus leugnende Haltung in Gefahr gebracht werden.


    Innerdatasun: zum Thema "hätten wir den Virus nie gemessen, wäre er nie aufgefallen" hat Harald Lesch in einem Video (Unnötiger Alarm bei COVID-19?) statistisch erläutert, warum uns das früher oder später doch aufgefallen wäre. Klang einleuchtend.

  • Nein es ist wohl nicht egal was mensch glaubt. Darum geht's ja gerade. Das System das aktuell an der Macht ist möchte um jeden Preis, dass wir seine Version 'glauben' und die Anderen als Verschwörungstheoretiker dastehen. Im Moment stelle ich v.a. zwei Dinge fest: Die Krise polarisiert und es ist schwierig einzuschätzen, welche Quellen vertrauenswürdig sind, bzw. Quellen werden oft gar nicht angegeben. Es fehlt an überprüfbaren Fakten. Also hilft letztlich nur selber zu denken, einen Schritt zurück zu treten und sich zu überlegen, welche Geschichte mehr Sinn ergibt. Und da haben die sog. Verschwörungstheoretiker m.A. nach einfach die besseren Geschichten am Start: Menschen sterben nicht unbedingt an, sondern mit Corona. Todesursache ist letztlich immer das, was dann gemessen wird, aber dass das Opfer vielleicht sein leben Lang geraucht hat oder seit Wochen panisch in Quarantäne sitzt oder einfach alt war und es Zeit war zu sterben wird dann eben nicht gemessen, ist aber entscheidend. Wir kennen ja auch alle das Phänomen, dass diverse Mitmenschen die Grippe haben und wir bleiben verschont, obschon wir in Kontakt waren. Muss nicht, aber kommt öfter vor als umgekehrt. Will heissen, Gesundheit oder Krankheit lässt sich nicht so einfach auf ein einziges messbares Virus reduzieren. Gesundheit ist ein hochkomplexes System von permanenten Wechselwirkungen zwischen unserem Organismus und seiner Umwelt. Wer misst misst Mist, ist eine alte Weisheit in den Naturwissenschaften. Wenn dann diese Zahlen noch statistisch verarbeitet werden, wird alles noch komplizierter. Mir fehlt z.b. in den ganzen Zahlen immer ein Bezug zur Norm. Also z.b.: Aktuell so und soviele Tote, wie viele sterben normalerweise in dieser Jahreszeit? Oder so und soviele werden beatmet, wie viele Menschen werden sonst beatmet? Wie bereits gesagt, jede*r soll sich selbst informieren und eigene Überlegungen anstellen, nicht nur zur Krankheit sondern eben auch zu den gesellschaftlichen Folgen. Die finde ich beängstigend. Nutzen wir die Ruhe um die Demokratie zu stärken. Schauen wir unseren Regierungen/Entscheidungsträgern genau auf die Finger. Bleiben wir freundlich, achtsam und offen, damit wir gestärkt aus der Krise treten werden.


    Der Zeitpunkt ist ein alternatives schweizer Medienprojekt. Seit Jahren wird gegen den Strich auf den Punkt gebracht. Nun auch zu Covid 19, ein Blick lohnt sich: https://www.zeitpunkt.ch/corona


    Alles Gute für uns und unsere Demokratien.

    peace

    matthias