Artikel zu aktueller Lage (covid19 & Wandel)

  • Liebe Mitdenkende

    Kürzlich fand ich endlich die Zeit diesen etwas ausführlicheren Artikel zur aktuellen Lage zu lesen. Ich bin so begeistert davon, dass ich ihn gerne teilen möchte:


    https://charleseisenstein.org/essays/die-kronung/


    Über den Artikel hinaus, stellt sich mir die Frage, ob wir als Gesellschaft überhaupt schon bereit sind für den nötigen Wandel. Ich mein, dass es zwar bereits sehr viele couragierte, zivilgesellschaftliche Initiativen gibt, merke aber immer wieder, dass diese wenig bekannt, schlecht vernetzt und oft nur mit einem 'ja, aber' kommentiert werden. Unser Denken scheint immernoch geprägt von entweder oder, schwarz weiss, ich/wir oder die Anderen, Macht des Stärkeren, Angst bzw. wenig Vertrauen in die Füller der Natur, sowie der schöpferischen Kräfte und Fähigkeiten jedes Individuums. Die Berechnungen des Weltackers zeigen ja bspw. klar, dass genug für alle da wäre, wir aber die Flächen falsch nutzen und die Gewinne schlecht/unfair verteilen.

    Dies nur mal ein paar Denkansätze. Freue mich auf Austuasch und Rückmeldungen insbesondere zum Artikel, insbesondere auch, wenn mir blinde Flecken aufgezeigt werden können.


    Auf eine lebenswerte Zukunft

    peace

    matthias

  • Ich weiss, bereits der vorherige Artikel ist umfassend. Ich hab da halt eben noch einen entdeckt. Für mich ist das pure Soziologie, nur halt auf einer gefühlten Ebene. Da schwingen so meine Gedanken und Gefühle ganz ähnlich, wie während den 50 Folgen Soziopod die mich auf so manchen Zugfahrten begleiteten. Irgendwie so, 'was die Welt im innersten zusammenhält' Gefühle. Kennt ihr das auch?


    https://infothek-waldkinder.at…enphnomen-martin-winiecki


    Danke für Denkanstösse

    peace

    mat

  • Ich zähle mich als einen Menschen der fast alles hinterfragt. Ist so meine Natur. Immer wieder habe ich Artikeln wegen ihrer Schönwäscherei getadelt. Doch dieser erste Artikel hat für mich alles zum Thema zusammengefasst; und noch einiges mehr. So stelle ich mir echten Journalismus vor.

    Das einzige was ich anmerken möchte ist das Thema der "Masse". Noch jeder der auf die Einsicht jener hoffte, durfte erkennen, (Kant, Marks, Orvel in 1984 uvm.) das wenn das die einzige Möglichkeit war etwas zu verändern, sie sich alleine auf leerer Flur wieder fanden.

  • Ich stimme dem zweiten Blog Beitrag zu, das der Fehler immer noch gemacht wird die Syntome zu behandeln, doch nicht die Ursachen eines Umstandes (Verhaltens).

    Zitat vom Maritn Wienikes Blog: "Dieses System braucht immer Feinde." erinnert mich an Orwels 1984. Da hieß eine der wichtigsten "Regeln": Krieg ist Frieden."

    Was auch in meinen Gedanken vorkahm war, das die Maßnahmen in etwa so lange dauern könnten, wie die meisten Menschen brauchen um sich an etwas zu gewöhnen. Siehe Einkaufen. Am Anfang nur wenn es sein mußte (leere Parkplätze). Nun ist es scheinbar normal mit Maske einzukaufen (so viele Autos auf den Parkplätzen wie vor den Maßnahmen).