• KenFM ist ein freies Presseportal, eine Nachrichtenplattform, die bewusst das Internet als einziges Verbreitungsmedium nutzt.


    KenFM ist ein medialer Mülltrenner und bietet seinen Zuhörern, Zuschauern und Lesern neben tagesaktuellen Interviews, eigenen politischen Statements und der Veröffentlichung von Beiträgen zahlreicher Gastautoren, aufwendig produzierte Spezialsendungen wie z.B. :


    KenFM im Gespräch“ portraitiert sowohl populäre Gäste als auch weniger bekannte Persönlichkeiten vorwiegend aus den Bereichen Politik, Wirtschaft und Wissenschaft in Einzelinterviews.

    KenFM am Telefon“ befragt Experten vor allem zu tagesaktuellen Ereignissen.

    Die Formate „NachdenKEN“ und „KenFM über“ fassen politische Statements und kritische Gedanken Ken Jebsens zu unterschiedlichen Themen zusammen.

    Bei „KenFM zeigt“ und „KenFM am Set“ präsentieren wir Aktionen und Veranstaltungen aus verschiedenen Bereichen des politischen Lebens. Vorträge an Universitäten oder Wortbeiträge auf Demonstrationen und in anderen Diskussionszirkeln rücken bei diesen Formaten in den Mittelpunkt.

    In „ZUR SACHE“ geht es im wahrsten Sinne des Wortes ans Eingemachte. Gäste mit unterschiedlichsten persönlichen Hintergründen stellen sich der Debatte zu brandaktuellen politischen Themen – eine packende Darbietung „lebendiger Demokratie“.

    Im Format „Die Macht um Acht“ nimmt der Journalist und Autor Ulrich Gellermann aktuelle Meldungen der Tagesschau kritisch unter die Lupe und kommentiert sie mit dem nötigen satirischen Biss.

    Mit „TREE.TV“ ist unter der Mithilfe des Ingenieurs und Holzexperten Erwin Thoma ein Baumhaus entstanden, das einen Raum der Entschleunigung schafft und zum Philosophieren einlädt. Die Protagonisten sind hier umgeben von Österreichs prachtvollster Naturkulisse. Altbekannte Denkmuster können in den Höhen der Baumwipfel verlassen und Perspektivwechsel im Gespräch vollzogen werden.

    Mit „M-PATHIE“ ist eine Plattform geschaffen worden, auf der sich Menschen aller Couleur zusammen mit Rüdiger Lenz über prägende Lebensereignisse und die daraus gezogenen Lehren austauschen.

    "Glaubst du nicht, daß du dadurch, daß du dich diesem System verweigerst, letztlich auch das System veränderst, indem du es untergräbst?" - Hans A. Pestalozzi

  • An der Stelle sei erwähnt, dass ich KenFM für sehr umstritten halte. Als einen "medialen Mülltrenner" würde ich es nun wirklich nicht bezeichnen. Das Medium gibt sich weder neutral, sachlich-nüchtern, noch unterliegt es wissenschaftlichen Kriterien.


  • Das stimmt wirklich es ist meiner auffassung nach eher linksgerichtet und emotional anstatt, neutral, sachlich-nüchtern zu bleiben.

    Was mir bei den Themen allerdings auch oft schwerfällt.

    "Glaubst du nicht, daß du dadurch, daß du dich diesem System verweigerst, letztlich auch das System veränderst, indem du es untergräbst?" - Hans A. Pestalozzi

  • Ich kann das nicht bestätigen. Meines Erachtens nach sieht sich KenFM eher als Vertreter der sogenannten "Querfront" die sich aus dem großen Topf der Verschwörungstheorien bedient und diesen füttert.


    Das entspricht wohl nicht dem aufklärerischen Anspruch des Soziopods.

  • Meines Erachtens nach sieht sich KenFM eher als Vertreter der sogenannten "Querfront" die sich aus dem großen Topf der Verschwörungstheorien bedient und diesen füttert.

    Das sehe ich genauso. Wobei die "Querfront" politisch vielseitig durchmischt ist. In ihr sehen sich vor allem Menschen aus dem linken, (Wagenknecht und Aufstehen) als auch auf der rechten Seite des politischen Spektrum, als auch Menschen die sich politisch selbst weder links, noch rechts positionieren würden. "Querdenken" scheint ein beliebtes Schlagwort vieler politischer Richtungen zu sein.

    "Man ist nie so lächerlich durch Eigenschaften, die man besitzt, als durch jene die man zu haben vorgibt."


    Jolan tru,

    Chris :whistling:

  • Meines Erachtens nach sieht sich KenFM eher als Vertreter der sogenannten "Querfront" die sich aus dem großen Topf der Verschwörungstheorien bedient und diesen füttert.


    Das entspricht wohl nicht dem aufklärerischen Anspruch des Soziopods.

    Hallo Philipp  

    mir sind diese Vorwürfe durchaus bekannt und ich empfinde sie in weiten Teilen auch so, ohne jedoch konkrete Belege parat zu haben. Das ist dann das berühmte Hören-Sagen. Nichtsdestotrotz möchte der Soziopod sich für andere Meinungen öffnen, solange diese nicht eindeutig gegen Menschenrechte (Grundgesetz etc.) verstoßen. Das wäre zum Beispiel der Fall, wenn jemand über KenFm den Holocaust leugnet oder darüber rassistische Hetze oder Aufruf zur Gewalt betrieben wird. Wenn mir jemand diesen Beleg vorliegt, dann werde ich vom Hausrecht Gebrauch machen, weil dies für uns ein absolutes No-Go ist. Wir sehen klare Grenzen innerhalb der weit gefassten Meinungsfreiheit, so wie es das Grundgesetz auch tut.

    Die Plattform kenFM entspricht sicher nicht meiner persönlichen Haltung, ich kann aber auch nicht von mir behaupten, dass meine Haltung die einzig richtige ist. Daher möchte ich vermeiden Pauschalverurteilungen unreflektiert zu übernehmen oder gar Menschen, die solche Medien nutzen, als dumm oder politisch falsch zu diskreditieren. Dieses Medium bedient ein ganz bestimmtes Bedürfnis und dort finden Inhalte statt, die ich durchaus selbst interessant finde, nur würde ich diese Art von Inhalte nie darüber konsumieren, weil ich für mich festgestellt habe, dass das von Machart und der eigenen Agenda nicht mein favorisiertes Medium ist.

    Es ist daher umso wichtiger, dass in Threads wie diesem darauf hingewiesen wird, was an Kritik angebracht ist und dass Kritik daran überhaupt formuliert wird. Je konkreter desto besser. Das wäre dann auch unser aufklärerischer Anspruch. Sich mit der Sache von allen Seiten auseinandersetzen und nicht gleich vorab schnell aburteilen und das Thema ausgrenzen oder verdrängen. Denn gerade in den Grenzgebieten der Filterblasen wird die Auseinandersetzung ja erst interessant. Spannend ist die Frage, ob uns eine vernünftige Auseinandersetzung am Ende überhaupt gelingt.

    Von daher vielen Dank für die kritische Auseinandersetzung und danke an MetaMe für die Selbstreflektion und die ebenfalls nicht überschnelle emotionale Gegenreaktion.

  • Das wäre zum Beispiel der Fall, wenn jemand über KenFm den Holocaust leugnet oder darüber rassistische Hetze oder Aufruf zur Gewalt betrieben wird.

    Anscheinden hat Ken Jebsen 2011 persönlich behauptet, er wisse "wer den holocaust als PR erfunden hat“...


    Alles in allem erscheint mir das Format ca. so links und fundiert wie Fox News oder RT. Wobei er letzterem spätestens seit 2018 offiziell angehört. https://www.zeit.de/politik/au…ussland-propaganda-luegen, https://correctiv.org/aktuelle…se-ist-immer-und-ueberall, https://www.zeit.de/politik/de…ropaganda/komplettansicht etc. pp.

  • Eine kurze Recherche offenbart schnell das Weltbild welches Ken Jebsen propagiert. Hier die mmn. beste Quelle:


    https://www.facebook.com/fried…h/posts/761966503857608:0


    Da Ken Jebsen immer wieder als progressiver Journalist oder Linker der sich traut die Wahrheit zu sagen verklärt wird möchte ich auf das Zitat von Moishe Postone hinweißen. Dieser sagte: "Die Linke hat zu oft das Muster vorherrschender deutscher Einstellungen, das zurückzuweisen sie angetreten war, reproduziert" (Postone, 1985)

    "Die Forderung, dass Auschwitz nicht noch einmal sei, ist die allererste an Erziehung. Sie geht so sehr jeglicher anderen voran, dass ich weder glaube, sie begründen zu müssen noch zu sollen (...)." (Theodor W. Adorno, 1966)

  • "Glaubst du nicht, daß du dadurch, daß du dich diesem System verweigerst, letztlich auch das System veränderst, indem du es untergräbst?" - Hans A. Pestalozzi

  • Es geht im folgendem Artikel zwar nicht um Jebsen, allerdings um Daniele Ganser, dessen ideologische Einstellungen sehr ähnlich sind. Ich werfe ihn einfach mal rein, da ich finde, dass er teils sehr gut die Manipulationen von sogenannten "Alernativmedien" aufdeckt. Die große Gemeinsamkeit sehe ich vor allem in der Tendenz, Suggestivfragen mit gekürzter Erläuterung der Faktenlage zu mischen. Folgender Abschnitt beschreibt das gut:


    Zitat

    Er selbst bestreitet das und besteht darauf, dass er nur auf Ungereimtheiten in der offiziellen Version hinweise und eine neue Untersuchung fordere.

    Tatsächlich aber stellt Ganser Suggestiv­fragen, reisst Zitate und Bildquellen aus dem Zusammen­hang und verschweigt alles, was nicht in sein Argument passt. Seine Ausführungen lassen nur den Schluss zu, dass die US-Regierung oder ein Teil von ihr hinter den Anschlägen steckt.

    Zwei Beispiele: Ganser weist immer wieder darauf hin, dass an 9/11 zwei Flugzeuge in Gebäude in New York flogen, aber drei Gebäude zusammen­stürzten. Beim dritten Gebäude handelte es sich um WTC 7, ein kleineres Neben­gebäude der Zwillings­türme des World Trade Center, das der offiziellen Untersuchung zufolge einstürzte, weil das Feuer der Twin Towers übergegriffen hatte. Ganser zeigt in seinen Vorträgen gerne ein kurzes Video des Einsturzes und zitiert dann einen Baustatiker, der erklärt, Symmetrie und Geschwindigkeit des Einsturzes würden darauf hindeuten, dass das Gebäude gesprengt worden sei. Ganser zeigt seinem Publikum aber nicht die vollständige Version des Videos, in der klar zu erkennen ist, dass das Gebäude keineswegs symmetrisch und auch nicht im freien Fall einstürzt. Und er zeigt auch nicht eines der Videos, welche den Einsturz von der anderen Seite des Gebäudes zeigen und auf denen man erkennt, wie schwer WTC 7 bereits beschädigt war.


    https://www.republik.ch/2019/0…ocJ7R6zQ019fQQHJrj4tNhnDw


    Was mir an sowohl an sogenannten Alernativmedien, als auch an einigen antifaschistischen Strömungen in den Sinn kommt, ist eine Soziopodfolge - welche habe ich vergessen. Der springende Punkt war der Unterschied zwischen Ideen die versuchen etwas kaputt zu machen und jenen die etwas aufbauen wollen. Ken Jebsen fällt mir vor allem als jemand auf, der etwas aufdecken mag, selbst aber wenig bis gar nichts selbst entwickelt und umsetzt. Auf der einen Seite will er die Machtsysteme kritisieren, reflektiert aber nicht, welche "Macht" er in seiner Community hat. Welche Menschen er zu Wort kommen lässt, ist relativ einfach zu beschreiben. Meistens - nicht immer - Männlich, meistens weis, meistens Studiert, meistens Menschen ohne Behinderung. Und in 100 % Der Interviews Menschen die in seiner Community ein sehr hohes Ansehen haben. Kleinere Blogger, "Normalos" wie du und ich, kommen nie zu Wort. Er möchte gerne ein Vertreter der Friedensbewegung sein, philosophiert über Anarchie und Wege aus den Machtstrukturen, doch fordert er dies prinziupiell beim den Anderen. Selbst hat er aber - ebenfalls wie Ganser - keinen Kontakt zu seiner Community. Alleine das falsifiziert ihn schon für mich, denn Veränderung beginnt immer bei einem selbst.

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    Jolan tru,

    Chris :whistling:

  • Also das Ken Jebsen nichts macht, kann man ihm wohl wenig vorwerfen. Ja er hat sogar ein eigenes Format die Macher, wo Menschen vorgestellt werden die schon lange weit über die übliche Systemkritik hinaussind und selbst etwas alternatives auf die Beine gestellt haben.


    Bitte zeig mir das Video auf dem man sehen soll das das WTC7 bereits stark beschädigt war. Ich kenne auch nur das eine von vorne wo man deutlich einen Brand erkennen kann.


    Ausßerdem ist der von dir Zitierte Artikel ein ziemlicher verriss an der Person Ganser.


    Bsp: aus Artikel

    Was war mit dem Pass von Satam al-Suqami?

    Ebenso häufig zeigt Ganser eine Collage. Darauf sieht man im Hinter­grund das völlig verwüstete World-Trade-Center-Areal aus der Vogel­perspektive – und im Vorder­grund ein Foto des Passes von Satam al-Suqami, einem der Attentäter. Der Pass, so erklärt Ganser dann, sei noch am 11. September auf dem Bürger­steig vor dem World Trade Center gefunden worden, was im Publikum meist ungläubiges Lachen hervorruft. Schliesslich erscheint es als unmöglich, dass in der Trümmer­wüste, die man auf der Collage sieht, irgendetwas gefunden werden konnte.

    Was Ganser verschweigt, ist, dass der Pass gefunden wurde, bevor die Türme einstürzten, als am Boden also noch praktisch keine Verwüstung herrschte. Ganser verschweigt auch, dass neben dem Pass des Attentäters weitere Pässe von Passagieren sowie andere Gegen­stände gefunden wurden, die im Museum der 9/11-Gedenkstätte ausgestellt sind. Wie Ganser die Geschichte präsentiert, erscheint sie als vollkommen absurd, als dreiste Lüge,



    Klarstellung meinerseits:


    Die dreiste Lüge besteht darin anzunehmen das der Pass von Satam al-Suqami mit ihm am bord des Flugzeugs war, und sich somit auch mit dem Flugzeug in die Türme gebohrt hat. Nur um dann völlig gutgläubig davon überzeugt zu sein das ein Pass eine Kerosinexplosion übersteht das WorldTrade Center jedoch nicht.


    Fakt ist wenn man den Pass auf einem Bürgersteig gefunden hat bevor die Türme zusammengebrochen sind, muss der Pass sich zum Zeitpunkt der Detonation, Kollision bereits ausserhalb des Flugzeugs befunden haben. Kurz Fenster auf und raus geschmissen oder wie?

    "Glaubst du nicht, daß du dadurch, daß du dich diesem System verweigerst, letztlich auch das System veränderst, indem du es untergräbst?" - Hans A. Pestalozzi

  • Die dreiste Lüge besteht darin anzunehmen das der Pass von Satam al-Suqami mit ihm am bord des Flugzeugs war, und sich somit auch mit dem Flugzeug in die Türme gebohrt hat. Nur um dann völlig gutgläubig davon überzeugt zu sein das ein Pass eine Kerosinexplosion übersteht das WorldTrade Center jedoch nicht.


    Genau das ist die art der Relativierung, die der Autor versucht auseinanderzunehmen. Das World Trade Center habe das Unglück nicht überlebt, wie kann das dann bei einem Pass der Fall sein? Dies sind Suggestivfragen, die augenscheinlich keine andere Antwort erlauben, als dass da etwas anderes passiert sein muss, als "man" uns erzählt - bei "man" bitte beliebige Organisation / Regierung einsetzen.

    Fakt ist wenn man den Pass auf einem Bürgersteig gefunden hat bevor die Türme zusammengebrochen sind, muss der Pass sich zum Zeitpunkt der Detonation, Kollision bereits ausserhalb des Flugzeugs befunden haben. Kurz Fenster auf und raus geschmissen oder wie?

    Naja, wenn ein Flugzeug bereits in ein Gebäude gestürzt ist, dann kann man sich denken, dass diese bereits Risse / Löcher haben, druch die durchaus kleinere Gegenstände fallen dürften.


    Fakt ist nebenbei auch, dass bis heute kein eindeutiger Beweis für eine Verschwörung existiert. Alleine Suggestivfragen, Totschlagargumente und gekürzte Videoaufzeichnungen deuten darauf hin, dass da irgendetwas sein könnte. Das ist mir aber zu dünn.

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    Jolan tru,

    Chris :whistling:

  • Nur kurz zum Pass: Angenommen der Pass wäre tatsächlich nicht im Flugzeug gewesen, wäre es genauso wahrscheinlich dass ein Komplize den Pass nachträglich platziert hat. Gerade bei Selbstmordattentaten gibt es ein immens hohes Interesse der Täter, die eigene Identifizierung nach der Tat sicher zu stellen. Vergleiche dazu auch „Theleweit: Das Lachen der Täter“.

  • Naja, wenn ein Flugzeug bereits in ein Gebäude gestürzt ist, dann kann man sich denken, dass diese bereits Risse / Löcher haben, druch die durchaus kleinere Gegenstände fallen dürften

    Ich will mich jetzt hier wirklich nicht in eine 9/11 Disskussion verstricken, allerdings kommt mir die Aussage das man Einen Pass noch findet nachdem ein mit Kerosin gefülltes Flugzeug an dem Haus zerschellt ist schlicht weg irrationl vor.

    Das World Trade Center überlebt die Explosion nicht aber der Pass?

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