Themenwunsch für Academics: Jean Baudrillard

  • Nachdem ich langsam aber sicher am Ende der Episoden ankomme, fällt mir immer wieder auf, wie fruchtbar die Gesellschaftstheorie von Jean Baudrillard in vielen Diskussionen wäre. Eigentlich immer, wenn es um die Wirkung der Medien (besonders des Internets) geht, wenn Individualisierung oder Identität generell thematisiert werden, oder auch nur wenn ihr mal wieder einen Bezug zur „Matrix" herstellt. In der Kommunitarismusfolge wurde auch eine Kubrick-inszenierte Simulation der Realität (lies: Film) als Illustration für das Menschenbild des Neoliberalismus genannt, wozu Baudrillard einiges zu sagen hätte... und dann geht es um "echte Beziehungen", "echte Gemeinschaften", woran Baudrillard ja quasi seine komplette Simulationstheorie ausgerichtet hat.


    Gleichzeitig ist es für Laien relativ schwer Baudrillards (mMn unübertroffen) epischen, aber durchaus kryptischen Stil zu durchdringen, obwohl seine Konzepte in diesem digitalen Zeitalter definitiv realitätsnaher/beobachtbarer geworden sind. Deswegen glaube ich, dass eine Einführung in seine Weltsicht (in gewohnter, phänomenaler Aufarbeitung durch Prof K und Herrn B) besonders wichtig wäre.


    Schönen Abend,

    Paul

  • Nachdem es im neusten Podcast über Dewey ziemlich unbefriedigend über den Unterschied von Simulation und Realität diskutiert wurde, möchte noch einmal darauf hinweisen, wie sinnvoll dieses Thema wäre