Beiträge von WaermflaschenMacher

    danke für die antworten. ja das buch wurde mir auch im konstruktivismus thread nahegelegt. werde ich wohl nicht drumrum kommen :)


    die definition von institution ist intressant!

    ich würde es gerne umgangssprachlich versuchen...also wenn die familie auch eine institution ist.... könnte man sagen es sind soziale regeln in bestimmten gruppen??? das ist eine institution?


    wären dann zb subkulturen wie zb die gruppe der „hiphopper“ auch eine institution?



    generell verstehe ich es so das es zur realität wird weil wenn man sich nicht an die regeln hält dann gibts „ärger“ von den anderen die sich an die regeln halten... oder es wird einem etwas verwehrt oder sonstige konsequenzen

    (ob das aber objektiv ist ?)


    lg

    cool endlich jemand der hier schreibt :)

    ganz spontan frag ich mal jetzt: wie würde man das kulturelle vom sozialen unterscheiden ? weil für mich, als laie, war das mehr oder weniger das selbe.


    und das unterscheiden vom individuellen vom sozialen am ende.... kann man nicht auch 2 individuen unterscheiden? brauch man dazu das soziale als abgrenzung?


    und den begriff der institution/institutionalisieren bereited mir auch immer schwierigkeiten. also ich denke dann immer an offizielle einrichtungen wie Arbeitsamt und so?

    aber institutionen machen doch nur einen kleinen teil der festgelegten handlungsregeln aus würde ich jetzt mal sagen ...also wäre das nur ein beispiel?

    oder meint der begriff mehr als das?


    die idee der "handlungsregeln" finde ich aber generell einleuchtend, doch das wäre auch kultur.


    lg

    hey ich würde gerne das thema weiter beleuchten weil es für mich doch noch nicht so richtig greifbar ist.

    mir fällt es nur schwer auf den punkt zu bringen.


    Ich würde sagen, sozial wird das Merkmal ABC nicht dadurch, dass es viele Menschen innerhalb der Gesellschaft auch haben, sondern dadurch, dass es Einfluss auf unseren möglichen Handelns- bzw. Verhaltensspielraum gegenüber anderen Menschen hat.

    also ein merkmal von mir beeinflusst mein eigenes handeln/verhalten gegenüber anderen menschen (auch gegenüber mir selbst?)

    wenn es nicht darauf ankommt das es "oft vorkommt" meinst du dann das es auch zum sozialen gehört wenn es z.b. nur einmal vorkommt?

    aber wäre es dann nicht meine eigene psyche usw?

    wenn ich z.b. schüchtern bin dann ist das ein merkmal von mir das mein handeln gegenüber anderen menschen beeinflusst, das wäre aber doch meine eigene psyche. andererseits glaub ich das die psyche ja auch durch das soziale umfeld beeinflusst/geprägt wird.


    im grunde könnte doch aber auch wirklich jedes merkmal sich irgendwie auswirken. Man könnte ja untersuchen ob leute mit "großen nasen" bei jobinterviews besser abschneiden? keine ahnung irgendein quatsch halt und dann finded man bestimmt irgendwelche muster?



    Von struktureller Gewalt spricht Galtung dann, wenn jemandes Entwicklungspotenzial durch gesellschaftliche Bedingungen eingeschränkt wird, er z.B. erkrankt/eine kürzere Lebenserwartung hat aber auch wenn er z.B. aufgrund seiner Herkunft weniger Chancen erhält, auf andere wertvolle Güter, wie etwa Bildung zugreifen zu können. Würde also sagen, strukturelle Gewalt sind eher die Konsequenzen. Mal abgesehen davon, dass man soweit gehen könnte zu sagen, dass die embryonale Entwicklung sowie das Risiko, dass während der Geburt etwas schief geht wesentlich durch die medizinische Versorgung abhängt, die wiederum ungleich verteilt ist.


    ja man kann ja auch behaupten das alles einen grund hat und daher ist ja auch alles eine konsequenz von etwas. und so, deterministisch, gesehen ist es dann auch gewalt wenn man in eine arme familie geboren wird?


    lg

    danke für eure beiträge es wird intressant.


    vielleicht sind "das individuelle" und "das soziale" keine 2 pole auf einem spektrum ich annahm.

    Weil wenn die gesellschaft ABC ist und ich habe die eigenschaft ABC dann ist sie doch trozdem meine individuelle und weil viele sie auch haben gleichzeitig eine soziale?


    die jenseits individuellen "Pathologien" liegen

    könntest du bitte hierfür ein beispiel nennen?


    Sofern ich Galtungs Begriff der strukturellen Gewalt

    Also ja das leuchted mir schon ein.

    Niemand sucht es sich raus "arm" zu sein und wenn man in eine arme familie geboren wird dann wird/bleibt man ja auch, zu hoher wahrscheinlichkeit. arm. Aber wäre dann die strukturelle gewalt schon die tatsache das man in armut geboren wird oder erst die konsequenzen daraus (also im ghetto leben und krank werden usw) ?

    Ich bin eigendlich davon ausgegangen das es schon gewalt bedeuted wenn in armut geboren wird?

    Man könnte dann, wohl naiv, meinen das, jede benachteiligung, auch von biologischen oder aus der natur kommenden gegebenheiten, gewalt bedeuted.

    Wenn ich in einer wüste geboren werde oder mit einer krankheit ?

    Andererseits wäre das dann "Natürliche"-Gewalt ?

    Andererseits was man hier als benachteiligung ansieht ist ja auch wieder eine kulturelle bewertung.


    Und es gibt wohl auch noch einen unterschied bei folgenden beispielen:

    1. man wird arm geboren dann "regelt das der markt" das du arm bleibst.

    2. du hast einen z.b. türkischen namen und bekommst schlechtere noten in der schule.

    Hier da gab es doch z.b. diese studie (https://www.uni-mannheim.de/ne…-tuerkischem-hintergrund/).

    Das ist eigendlich meine ursprünglicher frage weil hier entscheiden ja die Lehrer die die schüler bewerten individuell, das ist ja kein geld-system oder so.

    Ist dann wohl in unserer Kultur?

    Ein erklärungsversuch wäre das es ein psychologischer effekt ist? Also die lehrer sehen den namen und legen höhere ansprüche an, schauen "genauer hin" meiner meinung nach ist das ja dann aber trozdem strukturelle gewalt/rassismus, aber irgendwie anders als bei der "armut".

    also könnte man nochmal anders sagen die gesamheiten aller übereinkünfte im weitesten sinne ... denk und handlungsmuster , könnte man sagen kultur ? oder als konstruktivist vielleicht die gesamheit aller sozialen konstrukte ?


    ganz einfach gesagt das was sich oft wiederholt in einer gruppe von individuen ?


    wäre eine „gesellschaftliche struktur“ dann quasi ein bestimmtes muster das sich oft wiederholt in einer gesellschaft ?


    weniger intressant vielleicht aber festgelegte gesetze ,regeln und hausordnungen würden wohl auch dazu zählen?


    hmm ist wohl komplizierter...


    ich denke mal das durch das was du „vergesellschaftung“ nennst wir uns quasi garnicht so recht dazu entscheiden können und vieles einfach unhinterfragt „in uns steckt“ spätestens bis dahin wo ein individum in einen konflikt gerät dem er nicht der gesellschaft zugunsten nachgeben will.


    wenn von „reproduktion“ gesprochen wird bedeuted das dann die weitergabe der muster von eltern oder z.b. lehrer an die kinder ? oder wahrscheinlich meint es die verbreitung/verhärtung von vorhndenen ideen ?


    und wie kann man strukturen verändern?

    entweder einer fängt an etwas anders zu machen und reisst alle mit wie ein modetrend oder aber es gibt gesetze die von oben das regeln?


    mein sideproject:

    was ich mich auch frage ... wenn ein soziologe bestimmte muster erkennt z.b.

    „hausfrauen hören soziopod“....

    das ist doch auch eine schubladisierung und man denkt dann aha hausfrau die hört bestimmt soziopod ... also was ich meine ob soziologie dazu beiträgt menschen in kategorien zu pressen. wobei das ja ansich jeder macht aber ich meine ob das dadurch unnötig gefördert wird ?

    Hey also...


    Vielleicht ist die frage ja sehr einfach zu beantworten. Wohl soziologisches ein mal eins ?

    lasst mich ganz naiv fragen wie es tradition ist.


    wir sind ja alle einzelne menschen also individuelle wesen. trozdem gibt es „die gesellschaft“ und „das soziale“ das sich abgrenzt vom „individuellen“ obwohl es ja aus daraus besteht?


    Ich frage mich einfach ab wann man davon sprechen kann das etwas nun sozial ist und nicht individuell. und was ist das soziale eigentlich?

    es ist immer die rede von „strukturen“ .

    es gibt „soziale strukturen“ und „strukturelle gewalt“ (institutionellen rassismus).

    doch am ende sind es einzelne leute die dies oder jenes tun und sagen?

    Da sind also scheinbar unsichtbare kräfte am werk die uns beeinflussen und lenken?

    aber wo kommen die her wenn nicht von einzelnen menschen?

    also wie kann man das erklären und beweisen ? was ist das...?


    lg

    und jetzt sind mir noch ein paar dinge eingefallen und kann nich schlafen :)


    also nehmen wir soziale konstrukte wie z.b. nationale grenzen.

    die grenze wird für uns zur realität aber ich würde sie irgendwie nicht als wahrheit bezeichnen.

    und nochmal zur VR ich finde es macht einen unterschied ob jmd diese realität gestaltet hat bzw macht hat zu entscheiden was die realität ist die ich für echt halte. oder ob diese realiät sozusagen durch die neutrale „natur“ entsteht. wenn man jetzt gläubig ist dann macht es hier wohl weniger unterschied... obwohl man dann wohl denkt „gott weiss es besser“ aber menschen manipulieren zu ihren zwecken.

    aber wie gesagt es macht einen unterschied fiktion ist nicht neutral in dem sinne. grenzen kann ich als „gestaltung“ erkennen und kann sagen „passt mir nicht“ oder „find ich gut“ aber wenn die fiktion so gut wird dann muss ich sie einfach hinnehmen ?

    Welche Definition von wem? 😬


    Ansonsten beschreiben alle 3 Begriffe (in deutscher Sprache) das eigentlich objektiv Unbeschreibliche.

    nun definitionen von dem der antworten möchte. für dich ist es scheinbar alles das selbe. aber es gibt sicherlich auch weitere ansichten würde mich intressieren.

    es ist ja auch nicht jeder konstruktivist.


    mich würde intressieren ob und wie du dich vom solepsismus abgrenzt und wie du dann die welt da draussen bezeichnest und deine subjektive ?


    VR ist noch nicht soweit das man den unterschied nicht bemerken würde. es ist fiktion aber frage mich wann der matrix-moment anfängt und man das nichtmehr unterscheiden kann. auf der VR ebene können wir hinter die kulissen schauen. „echt“ ist es nicht ..klar kannst du immer ankommen damit das wir ja jetzt schön gehirne im tank sind.

    drehen wirs mal um vielleicht ist es dann einfacher?


    adaptieren - adoptieren


    ein chinese der könnte es in das selbe muster pressen weil er das o nicht differenziert ?

    wenn er a und o "über einen kamm schert".


    ich glaube es ist nochmal ein unterschied ob man bewusst etwas vergleicht oder ober man im konstruktivistischen sinne automatisch etwas als gleich erkennt weil hier einem kein konstrukt sagt das es ein unterschied macht.