Beiträge von meden

    Guten Morgen.


    Ich hatte ja nicht damit gerechnet, dass mich der Artikel 13 bis in den von mir geschätzten Soziopod verfolgen würde.


    Zwischendurch war die Rede von Mindestlohn und sozialer Ungerechtigkeit. Bei der EU-Urheberrechtsreform, zu der Artikel 13 gehört, geht es ebenfalls um ein soziales Thema.


    Wie kann man für Mindestlohn und Gerechtigkeit eintreten und gleichzeitig so unsolidarisch gegenüber Urhebern sein? Es ist keine Zensur, wenn die Benutzung fremden Eigentums in Zukunft Regeln folgt und nicht mehr im rechtsfreien Raum geschieht.


    Die Argumente sind alle hinreichend ausgetauscht und die möchte ich nicht wiederholen. Wie jede demokratische Regelung ist auch diese ein Kompromiss. Er ist nicht in Stein gemeißelt und wird auch in Zukunft immer wieder angepasst werden. Aber ich möchte feststellen, dass es im Kern nicht um einen Konflikt zwischen jung und alt geht, sondern zwischen unfair und fair.


    Die Rechte von Urhebern sind Teil der Menschenrechte. Ich habe von keinem der Aktivisten gegen Artikel 13 etwas zur sozialen Frage von Urhebern vernommen. Ich wiederhole mich – wie kann eine sich selbst als links begreifende Bewegung so unsolidarisch sein?