Beiträge von Herr Breitenbach

    ChrisH Oh! Das ist natürlich sehr schade und doof.

    Also von mir aus verschieben, da ich sowieso nur kurz hätte vorbei schauen können. Bitte mir schreiben, damit ich das entsprechend auf Facebook kommunizieren kann, sollte es verschoben werden, dann am besten gleich mit neuem Datum.


    LG
    Patrick

    Theoderich Das ist alles im Sinne der Vernunft argumentiert. Leider haben wir es mit jeder Menge Unvernunft und partikularen Eigeninteressen zu tun. Die Klimawandelleugnung (tatsächlich die Minderheit) ist ja nur eine Möglichkeit sich den nun anstehenden drängenden Maßnahmen zu entziehen. Die nächste Begründung ist ja "Wirtschaft darf nicht Schaden nehmen". Jo! Welche Wirtschaft ist damit gemeint, denn Ökologie und Ökonomie schließen sich nicht gegenseitig aus, im Gegenteil. Momentan werden die Umweltschäden den Konzernen ja gar nicht abverlangt aber rein ökonomisch betrachtet beeutet es nicht, dass sie nicht entstehen. Das übernimmt dann halt die Volkswirtschaft und nicht die Betriebswirtschaft.

    Will sagen: Trotz Bewusstsein für die drohende Katastrophe gibt es zahlreiche Kräfte mit höchst unterschiedlicher Deutung und Interessenslage. Für viele sind die Auswirkungen noch immer zu komplex und nicht greifbar genug. Ich vermute das wird dann eintreten wenn es längst zu spät ist. ich vergleiche das immer mit dem Frosch im Wasserglas, der langsam gekocht wird er aber nicht rausspringt, weil er die schleichende Temperaturzunahme nicht bemerkt. So verhält es sich hier mit Menschen, die derzeit die Rahmenbedingungen setzen.

    Aus Angst vor Gelbwesten-Proteste macht man lieber nichts. Einschränkungen werden als "Verbot" gegeißelt und als Bedrohung der individuellen Freiheit wahrgenommen. Dabei leugnet die FDP und weite Teile der CDU(CSU/SPD noch nicht mal den Klimawandel aber jeder meint man müsse die Verantwortung und Lösung woanders sehen. Eigentlich müsste man nun alle erdenklichen Maßnahmen sofort einleiten um es aufhalten zu können, hier streitet man sich aber immer noch über das "Entweder/Oder". Also wir wollen Innovationen statt Tempolimit/CO2 Steuer etc. pp. Dabei bräuchte man alles in Summe! Das ist ja das verrückte.

    Und deine aufgeführten Argumente sind supergut und wurden auch so schon öfters im Diskurs formuliert, nur scheint niemand drauf Bock zu haben sich darauf einzulassen.

    Langer Rede, kurzer Sinn: Nicht die marginale Anzahl von Klimaleugnern sind (hier im Land) heute das Problem. Es ist die fehlende politische Direktive und Umsetzungskraft. Im Grunde genommen wäre einzig und allein eine absolute Mehrheit von FridaysForFuture in Parlamenten, Unternehmen und sonstigen Institutionen notwendig.

    Ist übrigens wie beim Thema Krieg: Keiner will ihn so wirklich haben, aber stattfinden tut er schon immer und Rüstungsgeschäfte macht man, weil sonst macht es ja jemand noch schlimmeres. Das sind ähnliche Mechanismen. Jeder ist sich grundsätzlich einig, aber wenn es um das Handeln geht verläuft sich alles im Sande. LEIDER!

    ruefo Danke für deine Anmerkung. Ich kann das Argument 100% nachvollziehen. Die Wunsch nach Reinheit der Lehre :-)
    Nur ob das dann im Alltag praktikabel ist, wage ich zu bezweifeln. Mir sind schon sehr viele Methodiken und Formate über den Weg gelaufen und überall geschieht oder geschah das gleiche Phänomen: Jeder machte daraus was er wollte. Ob Design Thinking, Scrum, Open Space - you name it - Variationen finden da einfach statt. Was ja im Grunde auch gar nicht verkehrt ist, sonst gäbe es keine Weiterentwicklung. Ich schätze das liegt daran, dass es auch einfacher ist einen etablierteren Begriff zu nutzen anstatt etwas neu benanntes zu etablieren.

    Aber wie gesagt, ich kann den Wunsch vollkommen nachvollziehen :-)

    Lieber Martin Finger,


    auf Basis ihrer Grundthese, die Demokratie sei wie jedes x-beliebig andere Herrschaftssystem, kann ich leider einfach nicht mit Ihnen weiter ins Gespräch kommen.


    Die Frage nach einem alternativen System hatte ich ja bereits an anderer Stelle schon mal von Ihnen eingefordert. Das was ich dort als gesellschaftlichen Entwurf - in Auszügen - von Ihnen erhalten habe, waren für mich allesamt Beispiele einer dystopischen Gesellschaftsform, in der ich sicher nicht leben möchte und hoffentlich nie leben werde. Von daher werden wir beide bei dem Thema Demokratie als mögliche Gesellschaftsform - auf dieser Grundlage - sicherlich nie zu einem Konsens gelangen, geschweige denn zu einer für beide Seiten sinnvollen Diskussion.

    Und da Sie Kompromisse ablehnen, sie Konfrontationen grundsätzlich vermeiden wollen und zugleich schon alle Lösungen auf alle Probleme der Menschheit kennen, erübrigt sich dann an der Stelle auch jeder weitere Gedanke meinerseits.


    Liebe Grüße
    Patrick Breitenbach

    Ich arbeite viel mit "Virtual Reality". Ist das jetzt Realität? Ist es wahr? Ist es Wirklichkeit? Auf seine Weise ja durchaus schon. Echte, erfahrbare Projektion, von echter, erfahrbarer Technologie. Es passiert mir wahrhaftig und je besser die Technologie, desto eher verschmelzen beide Wirklichkeiten, beide Realitäten.

    Ich glaube was Menschen und Philosophen am meisten nervt ist, dass ihnen der Blick hinter die Kulissen, der Technologie verwehrt bleibt. Das eigene Gehirn kann sich nicht selbst beim arbeiten zusehen. ;-)

    Nur kurz zum Pass: Angenommen der Pass wäre tatsächlich nicht im Flugzeug gewesen, wäre es genauso wahrscheinlich dass ein Komplize den Pass nachträglich platziert hat. Gerade bei Selbstmordattentaten gibt es ein immens hohes Interesse der Täter, die eigene Identifizierung nach der Tat sicher zu stellen. Vergleiche dazu auch „Theleweit: Das Lachen der Täter“.

    Orientiert man sich eng an der Begrifflichkeit, so geht es - wie bereits erwähnt - um die Befreiung aus einer als ungleich empfundenen Machtbeziehung. Das ist grundsätzlich natürlich nicht auf Geschlecht bezogen sondern richtet sich an alle denkbaren Szenarien der Ungleichheit.

    Männer sollen stark sein, extravertiert, erfolgreich, homosexuell, bzw. im allgemeinem natürlich sexuell aktiv sein.


    Gleiches gilt im Bereich Stärke, Erfolg und Außenwirkung übrigens ja auch für Frauen bzw. viele Frauen wollen dem offenbar "männlichen Ideal" nacheifern. Das wäre dann für mich die Frage ob das Bedürfnis (oder ist es Zuschreibung) wirklich geschlechterspezifisch ist oder nicht im jeden Menschen vorhanden ist und nur diejenigen das ausüben können, die strukturell nicht daran gehindert werden. Und was mit den Menschen die daran kein Interesse zeigen oder psychisch nicht in der Lage sind? Die spannende Frage für mich: Will man nicht stark sein oder kann man es aus verschiedenen Gründen nicht? Will man nicht erfolgreich sein oder kann man es nicht? Will man nicht extrovertiert sein oder kann man es nicht?

    In sehr vielen Diskussionen, die ich in den letzten Monaten führte, gelangte ich immer wieder zu der grundsätzlichen Frage nach der "Macht". Denn um nichts anderes scheint es in der derzeitigen Welt und in dem Leben der Menschen zu gehen. Positiv wie negativ. Wer kann gestalten? Wer kann das nicht? Wer nimmt an der Gesellschaft teil? Wer nicht? Wer herrscht und wer wird von wem unterdrückt? Wer hat Recht und wer nicht? Wer darf hier leben und wer nicht? Wer ist etwas wert und wer nicht?

    Diese Fragen sind immer gleich, egal ob es um Geschlecht, Herkunft, Hautfarbe, Psyche oder sonstige kategorische Einordnung geht.

    Aber zu deiner Frage ChrisH Ich glaube schon dass sich diese Rollen durchbrechen lassen. Das passiert ja längst. Du selbst zeigst zahlreiche Beispiele auf. Allein die Tatsache, dass wir hier darüber schreiben und du diverse Literatur und Erfahrungen aus Gruppengesprächen teilst, zeigt doch, dass hier einiges in Bewegung ist. Außerdem merken wir es gerade an dem heftigen Widerstand der bisher etablierten Machtstrukturen. Die wollen sich die Butter vom Brot nicht nehmen lassen. Aber aufzuhalten ist diese Pluralisierung ganz sicher nicht und je vielfältiger die Rollen, desto vielfältiger die Vorbilder. Und diese sind entscheidend für die weitere Entwicklung. Jeder "Ausreißer" als Vorbild ist mehr wert als die Masse an etablierten Rollenmodelle. Ansonsten kann man schon attestieren dass wir im post-heroischen Zeitalter leben. Schau dir den derzeitigen Spitzenpolitiker Robert Habeck an. Der ist mit einem Gerhard Schröder gar nicht mehr zu vergleichen. Ein komplett anderer Typus von Mann, der eben in seinen Rollen wechseln kann. Mal kann er stark und laut sein, mal aber eben auch leise, sensibel und zuhörend. Die Vielfältigkeit kann und sollte sich also durchaus auch in der eigenen Identität widerspiegeln.

    Von daher finde ich es gut wenn Männer und Frauen "sowohl als auch" sind. Mal stark, mal verletzlich. Wichtig sind sowieso immer nur die Beziehungen zueinander indem wir unsere Rolle ausüben. Und wenn das zu einseitig ist, wird es immer etwas schwieriger.

    Hallo ihr Lieben,


    Ich suche noch interessante GesprächspartnerInnen für das Podcast-Format "Lernen Lernen", nämlich:


    - LeiterInnen von interessanten und ungewöhnlichen Bildungseinrichtungen
    - ForscherInnen im Bereich Lernen oder im Bereich der Hirnforschung
    - BildungsphilosophInnen
    - LernpsychologInnen
    - BildungspolitikerInnen
    - Spannende Initiativen im Bereich Lernen, Kreativität und Bildung
    - ExpertInnen für virtuelle Lernumgebungen

    etc. pp.


    Bitte Vorschläge per Mail an team@soziopod.de
    Idealerweise mit AnsprechpartnerIn und Kontaktdaten.

    Es ist auch keine Schande, sich selbst vorzuschlagen. Nur bitte ich darum, dass ich da keine Zusage garantiere.

    Danke! :*


    Soziopod Lernen Lernen Lernen #003 mit Andreas Sägesser über seine Lehr- und Lernerfahrungen

    In der dritten Ausgabe von Lernen Lernen Lernen spricht Herr Breitenbach mit Andreas Sägesser über seine Lehr- und Lernerfahrungen in unterschiedlichen Kontexten und den pragmatischen Einsatz von digitalen Tools.


    Vor über 20 Jahren hat es ihn gepackt – das Thema Lernen und Entwicklung. Seither lässt es Andreas Sägesser nicht mehr los – dieses Phänomen, diese Wunder wenn Menschen und Organisationen plötzlich neuartige Lösungen in herausfordernden Situationen entwickeln. Auf allen Ebenen regt er solche Prozess an, unterstützt und reflektiert – gemeinsam mit den Jugendlichen an der Technischen Berufsschule Zürich, mit den Studierenden an der Pädagogischen Hochschule Zürich und mit den Mitarbeitenden von TBF + Partner AG. Er verfügt über ein grosses Netzwerk, welches ihm immer wieder Hinweise darauf gibt, welche Impulse für das Lernen relevant sind und werden.

    Hallo ChrisH


    Danke für deine Gedanken.


    Nun, ich gehe nicht davon aus, dass alle unsere Lebensbereiche in Zukunft automatisiert werden. Du sprachst das an, was eigentlich nicht so einfach von Maschinen ersetzt werden kann. Zwischenmenschliche Interaktion. Am Ende klingt dein Szenario ja auch so als sei der Mensch jetzt bereits völlig entkoppelt von einem Prozess, der sich nicht mehr aufhalten lässt. Der Patient entscheidet im Zweifel darüber ob er einen anderen Menschen oder eine Maschine konsultiert (In meiner Vorstellung übrigens idealerweise eine Kombination, also ein Mensch meines Vertrauens der sich einer KI bedient).


    Ich bin übrigens kein besonders großer Fan des BGE, weil es die elementare Problematik der sozialen Ungleichheit nicht lösen wird. Aber all zu große Angst davor dass wir alle uns abschaffen habe ich nicht. Sollte das dennoch so sein wäre auch das BGE obsolet.

    Ist damit gemeint, dass man in Debatten und Auseinandersetzungen rationales Denken und eine rationale Perspektive nicht vollständig von Emotionen trennen kann, man sich aber beim Versuch der Verständigung möglichst auf die Vernunft Ebene begeben sollte und sachorientiert argumentieren sollte, da man sonst kein gegenseitiges Verständnis erreichen kann?


    Genau das meinte ich damit. War nicht präzise formuliert. Mit "die Wissenschaft" meine ich vor allem die Art zu denken und zu arbeiten. Also "kritisches Denken" und wissenschaftliches Arbeiten. Da wird ja bewusst versucht die Emotion rauszunehmen. Das kann in emotionalen Disputen klärend sein. Aber Wissenschaft allein wird leider nicht überzeugen können, eben weil die emotionale Komponente fehlt.


    Bei trivialen Inhalten ist das natürlich kein größeres Problem, aber bei komplexeren Fragestellungen ist das mit der Klärung und Wahrheitsfindung auch in der Wissenschaft nicht so einfach.

    Dem stimme ich 100% zu. Aber "die Wissenschaft" (auch schwierige Pauschalisierung) proklamiert ja weniger alle Antworten bereits zu kennen, ganz im Gegensatz zu den Populisten und Stammtischrednern. Und selbst Teilerkenntnisse tragen zur Klärung bei, denn sie können bereits krude Annahmen von vornherein falsifizieren.

    Übrigens passend dazu: https://www.facebook.com/watch/?v=1166625216834234 ;-)

    Cool wars am Freitag ! Ich habe mal folgende Learnings notiert, gerne können, die, die dabei waren ergänzen:



    1. Schüler (einige nicht alle) sind natürlich politisch hoch interessiert, engagiert, wissen zum Teil mehr als die sogenannten Experten und können professionell neben ihrem Abi ein größeres Bürgerdialog Event, welches sich auch noch trocken mit Demokratie, Philosophie und Soziologie befasst, organisieren und erfolgreich umsetzen. Kategorien wie "Die Schüler", "die Alten", "die Politiker", "die Lehrer" helfen immens dabei Komplexität zu reduzieren, sie bilden aber niemals die komplexe Wirklichkeit ab.



    2. Demokratie steht und fällt mit der Bereitschaft miteinander ins Gespräch zu kommen. Und zwar ohne dass man sich anbrüllt, sondern sich gegenseitig zuhört und ausreden lässt. Und trotzdem kann man sich dabei trefflich streiten. Person von Sache trennen ist dabei hilfreich. Ganz im Sinne von Karl Popper: "Lasst Ideen sterben, nicht Menschen".



    3. Die wissenschaftliche und rationale Ebene hilft in allen emotional geführten Dialogen immer wieder immens weiter. Sie kann klären (das steckt in der "Aufklärung" drin) aber sie wird den Diskurs niemals alleine führen können. Wenn zwei sich streiten, kann uns muss sich die Wissenschaft zu Wort melden und klären (so auch an dem Abend geschehen).



    4. Demokratische Entscheidungen müssen permanent verhandelt und allumfassend durchdrungen werden. Den Brexit Konflikt kann man positiv als Stresstest für die Demokratie verstehen. Er zeigt gleichzeitig die Grenzen und Gefahren des Populismus (egal ob links oder rechts) deutlich auf. Eine scheinbar einfache und spontane Lösung hat immer komplexe Konsequenzen, erzeugt neue Probleme, die der Populist und dann der spätere "Volksentscheider" einfach vorab im Schnellschuss nicht zu Ende denken will oder kann. Wir hoffen, dass gerade der Brexit eine Lehre in Sachen direkte Demokratie in Form von Hoppladihopp-Referenden ist. Direkte Demokratie ist gut, sie benötigt aber eine stärkere Informiertheit und eine eher rationale Auseinandersetzung im Vorfeld.



    5. Auch eher ungewöhnlichen Meinungen kann und sollte man zuhören. An diesem Abend hatten wir es mit zwei Leuten zu tun, bei dem das Publikum mehr als unruhig wurde, ob der geäußerten Ansichten. Auch diesen Menschen haben wir versucht mit Respekt zu begegnen, aber eben auch entschieden dazu eine Gegenposition bezogen. Aber ein kategorischer Ausschluss von Meinungen ist nicht demokratisch. Und es ist keine Einschränkung der Meinungsfreiheit oder Demokratie, wenn man die Meinung des anderen schlichtweg als nicht richtig findet und diese kritisiert. Die Bereitschaft einander zuzuhören gilt natürlich immer für beide Seiten.



    6. Es gibt klare emotionale Trigger in Debatten, die Mißverständnisse erzeugen und sofort zu Abwehr oder Schubladendenken führen. Diese kann man eigentlich nur durch nüchterne Metakommunikation auflösen. Also Kommunikation über Kommunikation. Aber auch dazu müssen sich beide Seiten darauf einlassen und das braucht Zeit und Raum.



    7. Medien müssen dringend ihre neuen Rollen und ihr System im Zuge des digitalen Wandels reflektieren und erkennen, dass sie alle ökonomischen Zwängen unterliegen, welche einen rationalen, entemotionalisierten Diskurs massiv beeinträchtigen. Die Jagd nach dem schnellen Klick gelingt nur durch reißerische, emotionale Headlines, welche den Inhalt der gesamten Botschaft, welche meistens auch emotional erzählt wird, massiv verzerren und damit insgesamt den gesellschaftlichen Furor anheizen. Emotionen wie Wut, Angst und Hass sind die größten Feinde der Demokratie - zugleich sind sie aber eben auch der größte Garant für ökonomisch erfolgreichen Journalismus.



    8. Der digitale Wandel drängt. Der Klimawandel drängt. Die Globalisierung drängt. Die Migration drängt. Populismus drängt. Demokratie braucht aber einfach ihre Zeit.

    Ich würde auch vorschlagen ein explizit benanntes neues Thema aufzumachen. Unter dem hiesigen „Erklärung zum Forum“ geht das vermutlich alles etwas unter, oder?


    Also sowas wie „Abstimmung HöerInnentreffen in XYZ“ etc.

    Hallo kainora  

    ganz schön viele Fragen auf einmal :-)
    Was aber wiederum ja bereits zeigt wie vielfältig und uneindeutig "Glück" zu sein scheint. Ist "Glück" eigentlich schon automatisch gleichzusetzen mit "Zufriedenheit"? Ich würde sagen: Nein. Und es gibt natürlich allein schon den Unterschied zwischen "glücklich sein" und "Glück haben". Da haben wir dann schon allein ganz viele sprachliche Grenzen, die man erstmal überwinden müsste um auf einen gemeinsamen Nenner zu kommen.

    Ich denke also Glück ist etwas ganz individuelle, was ganz relatives, was temproär völlig ungreifbares. Aber ich glaube, dass trotzdem jeder Mensch für sich erkennen und spüren kann, was Glück ist - und wenn es nur darüber funktioniert, dass man sich gegenteilig fühlt: Unglücklich. Und dazu gibt es bekanntlich ein ganz fabelhaftes Buch. Paul Watzlawicks Anleitung zum Unglücklichsein.