Beiträge von groeschc

    Hi allerseits,


    ich nutze beruflich und privat (haha) Citavi. Ich kam zu Citavi, weil ich das über meine Uni kostenlos probieren konnte, auch in der uneingeschränkten Version. Mein Arbeitgeber meinte dann auch, dass sei kein Problem - deshalb wurde es dann auch dort Citavi. Zum ausprobieren gab es bis vor kurzem (denke es geht immer noch) ein Citavi Trial. Das kann alles, aber bei 100 Titel ist Schluss - das genügt aber für erstes ausprobieren sicher.

    Wieso nutze ich das?

    Zunächst mal habe ich mir mehr Überblick über die von mir gesichtete Literatur verschaffen wollen, und dachte, das geht mit Citavi ganz gut. Bisher sind die Projekte aber noch so klein (ich bin im 3. Semester eines Masterstudiengangs, das größte umfangmässig war eine Fallarbeit mit 20 Seiten, bisher), dass es vermutlich auch ohne gegangen wäre.

    Charmant ist der Citavi Picker - Citavi hat ein Adobe Plugin, wenn man ein pdf liest, clickt man in Adobe auf den Picker, dann wird der artike/das Buch/ die Quelle auch gleich in das aktuelle Projekt eingefügt und steht dann dort zur Verfügung. Problemlos generiert Citavi dann die Literaturangabe fürs LitVz - es stehen allein mehrere 100 deutsche Zitationstechniken zur Verfügung (u.a. APA und mehrere modifizierte Harvards).


    Hauptgrund für mich war das, was Marco angesprochen hatte - nicht nur das Schreiben von Hausarbeit und Co., sondern echte Literaturverwaltung. Ich lese für die Arbeit oft mehrere Dutzend Artikel zu bestimmten Themen, um "Unterrichte" bzw. Vorlesungen vorzubereiten. Die speichere ich auch immer lokal ab - und eine klassische Ordnerstruktur sprengt bei mindestens 30 abzudeckenden Gebieten den Rahmen, mittlerweile. Und auch das kann Citavi: man kann Artikel komplett speichern, mit Schlagworten (Tags) versehen, etc. pp. Leider kam ich bisher noch nicht dazu, dieses Feature zu nutzen - ich hab da, solange das Studum noch läuft, keine Zeit für.


    Was sind die negativen Seiten?

    • Vollumfängliche Nutzung nur mit Word - dann generiert es sogar im Text die Kurzbelege. Ich verweigere mich Word und schreibe alles mit (nicht lachen!) google docs - deshalb kann ich nicht sagen, wie gut das funktioniert.
    • Der Arbeitsaufwand bei Zitationen wird nicht weniger. Citavi holt sich die Infos über die ISBN oder per drag und drop aus dem Artikel/Buch, und gleicht das dann mit Bibliotheken (DNB zum Beispiel) ab. Da sind aber schon manchmal Fehler drin, und man muss sorgfältig jedes mal prüfen
    • Ohne eine Minischulung würde ichs nicht versuchen. Ich hatte eine zweistündige an der Uni, das war sehr hilfreich. Alternativ gibts nen Einsteigerkurs in Form eines Newsletters von Citavi selbst, und ein gutes Tutorial (Videoreihe), erste Folge hier: https://bit.ly/2LNGl3J
    • ich hab keine Ahnung über den Funktionsumfang kostenfreier Software, wie Zotero und Mandalay; meines Wissens nach können die aber keine Artikel speichern/taggen/verwalten, deshalb wurde es bei mir Citavi.

    Zettelkasten? Bin ich viel zu schlampig..:-/


    Hilft Dir das erst mal weiter? Kann ich noch irgendwie hilfreich sein? Tolles Thema :)


    Viele Grüße

    Chris