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Köbel_Nils-2Doktor Köbel aka Dr. Nils Köbel ist wissenschaftlicher Mitarbeiter  und Dozent am Institut für Erziehungswissenschaft der Johannes Gutenberg Universität in Mainz.

Nils hat von 1997-2002 Soziologie an der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt am Main mit den Fachrichtungen Soziologie des Kindes- und Jugendalters, vergleichende Sozialisationsforschung, Religionssoziologie studiert und im Dezember 2002 mit dem Diplom abgeschlossen. Von 2003 bis 2008 hat er am Institut für Allgemeine Erziehungswissenschaft der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt unter Prof. Dr. Micha Brumlik mit dem Thema “Jugend-Identität-Kirche: Eine erziehungswissenschaftliche Rekonstruktion kirchlicher Orientierungen im Jugendalter” erfolgreich promoviert. Während seiner Promotionszeit war er von 2005-2007 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Deutschen Institut für Internationale pädagogische Forschung (Dipf) unter dem Forschungsprojekt: “Entwicklung von Rechtsvorstellungen im Kontext kulturell-religiöser Differenz” unter der Leitung von Prof. Dr. Lutz Eckensberger und Dr. Stefan Weyers. Von 2008-2011 war Nils Lehrkraft am Institut für Erziehungswissenschaft der Justus-Liebig-Universität Gießen mit dem Schwerpunkt Pädagogik des Jugendalters unter der Leitung von Prof. Dr. Jutta Ecarius. Bis April 2012 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut I für Bildungsphilosophie, Anthropologie und Pädagogik der Lebensspanne an der Humanwissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln.

Die Schwerpunkte seiner Forschungs- und Publikationstätigkeit liegen in der Identitätsforschung, Biographieforschung, Religions- und Moralpädagogik und Methoden pädagogischer Forschung und Theoriebildung.

Kontakt: koebel@uni-mainz.de

Herr Breitenbach aka Patrick Breitenbach ist Dozent (u.a. für “E-Business”, “Social Media” und “New Media Culture” im Master “Management”) und digitaler Botschafter an der Karlshochschule International University in Karlsruhe. Außerdem ist er als freier Berater und Konzepter für Organisationen (Marken- und Contententwicklung) tätig. Der gelernte Mediendesigner und langjährige Blogger und Podcaster (siehe auch Karlsdialoge) beschäftigt sich seit vielen Jahren autodidaktisch mit Soziologie, Philosophie, Wirtschaft und Politik und hat in Nils Köbel einen perfekten Sparringspartner für diese Themen gefunden. Spätestens seit der Ausgabe 19 sieht sich Herr Breitenbach offiziell als Konstruktivist.

 

Kontakt: breitenbach@gmail.com

14 Comments

  1. Pingback: Gespräch zum Thema “Was ist Bildung” auf soziopod.de at Der Bildungs Blog

  2. Moin,

    kann ich nicht gucken oder wo ist der plain-rss-link zu den podcasts? oder wirklich nur über itunes?

    gruss aus berlin

    @ajuvo

  3. Herr Breitenbach Reply

    Haben wir nachträglich in die Seitenleiste hinzugefügt

  4. Pingback: Hörempfehlung: #Soziopod und #Segelradio | linked2communication

  5. Rene Hartnick Reply

    Moin Moin, euer Soziopod ist aller erste Sahne. Ich würde Soziopod als "Educast" bezeichnen. Man lernt durch euer "Format", die lockere Unterhaltung fast nebenbei, sozusagen unbewusst. Als angehender Bildungswissenschaftler kann ich das nur begrüßen. Herr Breitenbach hatte in einem der letzten Folgen die Idee eines gemeinschaftlichen Diskurses – oder wars Herr Dr. Köbel? Wie weit ist denn die Idee gediehen? Ich würde gern dabei sein wollen.

    Grüße aus Thüringen

    Rene

  6. Zunächst wollte ich Euch ein großes Kompliment für diesen tollen Podcast machen. Ihr könnte komplexe philosophische Themen gut verständlich vermitteln und beugt so, um mal Adorno zu zitieren, einer Halbbildung vor. Dafür vielen Dank!

    Dann hätte ich noch eine Frage/Anregung für eine der nächsten Ausgaben: Könntet Ihr mal etwas zu Foucault machen? Z.B. im Zusammenhang mit seinem Buch "Überwachen und Bestrafen"? Ich weiß, das ist kein leichter Stoff, aber unglaublich faszinierend.

    Grüße

    M.Deimann

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  11. Pingback: WordPressss – Sozipod.

  12. Hallo,

    ich habe keinen besseren Ort gefunden als hier, um meine zwei Themenwünsche zu hinterlassen. In der aktuellen Diskussion kann ich nicht mithalten. Ich habe gerade erst den Jahresrückblick 2014 gehört. Mir wären diese zwei Themen wichtig:
    1. Was macht Wissen sexy?
    2. Demenz

    Das erste Thema (Was macht Wissen sexy) interessiert mit aus primäre wirtschaftlichen Gründen. Mein persönlicher Hintergrund ist die Mitarbeiter-Qualifizierung.

    Das zwei Thema (Demenz) interessiert mich privat. Ich muss das etwas genauer erläutern. Wie viele andere Menschen auch, bin ich im privaten Umfeld von Demenz betroffen. Demenz ist eine Erkrankung, die einen sehr speziellen Charakter hat. Leider habe ich dazu noch nichts Sinnvolles gehört. Es gibt dazu zwar ein paar Dinge, die mehr oder weniger interessant sind. Im wesentlichen geht es aber um die romantische Darstellung a la “Honig im Kopf” – ein Verbrechen gegen alle Menschen, die sich praktisch und täglich mit den Demenzkranken auseinandersetzen müssen.

    Warum frage ich dieses Thema bei einem SozioPod an? SozioPod ist Bildung, Philosophie und Sozialisation. Demenz ist das “Entlernen” also das Gegenteil von Lernen. Das muss für Pädagogen eigentlich interessant sein. Die Parallelen drängen sich aus meiner Beobachtung auf. Durch die negative Entwicklung im Lernen, muss man über das Lernen eigentlich viel verstehen. Mir geht es zumindest so.

    Demenz ist eine Erkrankung, die nicht den Erkrankten leiden lässt. Den Kranken geht es meistens sehr gut. Allerdings macht die Erkrankung das soziale Umfeld der Kranken kaputt. Zunächst streiten sich die Verwandten und Freunde, weil der Erkrankte eben durch permanente falsche Aussagen, unpassende Bemerkungen und Vertrauensbrüche die Basis für ein soziale Umfeld zerstört. Dann gibt es Depressionen und sinnentleerte Wut- und Beleidigungsausbrüche, die den Demenzkranken isolieren. Und dann, wenn der Kranke das geistige Niveau eines zweijährigen Kindes erreicht hat und dringend Hilfe benötigt, hat er kein soziale Umfeld mehr.

    Damit passt das Thema eigentlich perfekt in den SozioPod, oder?

    Setzt man sich mit Dementen auseinander stellen sich auch Fragen, wie zum Beispiel
    – Haben Menschen einen freien Willen oder sind es nicht doch nur Gefühle?
    – Was ist Meinung? Damit ich eine Meinung haben kann, muss ich Fakten aufnehmen, bewerten, Bewertungen zusammenfassen und in ein eigenes Bild transponieren können. Jetzt vergesse ich aber während der Bewertung, was die Fakten waren. Und nun? Besser der Mensch geht nicht zur Wahl!
    – Was ist Würde und was ist unwürdig? Teilweise wurde das ja schon im Zusammenhang mit Rechten bearbeitet.
    – Was bedeuten Rechte in dem Zusammenhang?
    – Wäre es nicht ethisch besser, wenn die Betreuung von Demenzkranken im fortgeschritten Stadium durch Roboter erfolgen würde?

    Es wäre schön, wenn die Themen auf dieser Basis einmal bearbeitet werden. Ich freue mich drauf.

    Grüße aus Stuttgart
    Peter Saubert

  13. Hi!

    Habt ihr vielleicht Lust mal was über das Uncanny Valley zu machen? Mich würde interessieren was ihr darüber zu sagen habt, das wäre sicher wieder eine total spannende Diskussion. Wieso fühlt man sich als Mensch “bedroht” von Androiden, bzw. von etwas das beinahe Menschlich aussieht, aber es doch nicht ist… also menschlich aussehenden nicht-mensche.
    Ist doch auch irgendwie soziologisch oder? … Vielleicht kommt das ja irgendwann mal, oder vielleicht habt ihr das sogar schon gemacht, bin erst bei Folge 12 (höre gerade alle durch).

    Hier noch ein Link: https://de.wikipedia.org/wiki/Uncanny_Valley

    Lg

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