Soziopod Classic

Soziopod #061: Amartya Sen – Die Identitätsfalle: Warum es keinen Krieg der Kulturen gibt.

Diesmal diskutieren wir im Soziopod das Buch „Die Identitätsfalle: Warum es keinen Krieg der Kulturen gibt.von Amartya Sen. Ausgehend vom Kommunitarismus stellt sich Sen die Frage, ob der „Clash of Cultures“ von Huntington nicht eher ein Mythos sei. Identitäten lassen sich nicht auf eine bestimmte Religion oder eine Nationalität runterbrechen bzw. es gibt mehr als die eine Identität. Diese Ansicht verbaut nicht nur die möglichen Fortschritte einer Globalisierung durch Zusammenarbeit an den großen Herausforderungen wie Pandemie und Klimakrisen, die Annahme von unversöhnlich kämpfenden Kulturen verschleiert auch die zu Grunde liegenden individuellen und strukturellen Probleme einer Gesellschaft.

Soziopod #060: Peter Berger & Thomas Luckmann – Die gesellschaftliche Konstruktion der Wirklichkeit

Diesmal diskutieren wir im Soziopod das Buch „Die gesellschaftliche Konstruktion der Wirklichkeit“ von den beiden Soziologen Peter L. Berger und Thomas Luckmann. Es gilt als Wegbereiter der folgenden Systemtheorien. Wir sprechen u. a. über das soziale Ein- und Ausatmen einer Gesellschaft und wie wirkmächtig dabei unsere Sprache, aber auch alle anderen Zeichen, Symbole und Interaktionen sind.

Soziopod #059: Martha Nussbaum – Königreich der Angst: Gedanken zur aktuellen politischen Krise

Diesmal diskutieren wir im Soziopod das Buch „Königreich der Angst: Gedanken zur aktuellen politischen Krise“ von der Moralphilosophin Martha Nussbaum, die das Buch anlässlich der Wahl Donald Trumps geschrieben hat. Wir sprechen über die Gefühle als leitendes Instrument der Handlung und wie sie mit Vernunft Hand in Hand gehen müsste. Zudem erklären Nussbaum einleuchtend, das Emotionen wie Angst, Zorn, Neid und Ekel eine Demokratie auf Dauer zersetzen werden.

Soziopod #058: Andreas Reckwitz – Das Ende der Illusionen – Politik, Ökonomie und Kultur in der Spätmoderne

Diesmal diskutieren wir im Soziopod das Denken von Andreas Reckwitz, einem gegenwärtigen deutschen Soziologen, deren Werk „Das Ende der Illusionen – Politik, Ökonomie und Kultur in der Spätmoderne“ wir herausgreifen und genauer betrachten. Reckwitz betrachtet den Strukturwandel unserer (westlichen) Gesellschaft aus der poststrukturalistischen Brille und fokussiert sich dabei eher auf die „soziale Praktiken“ einer Gesellschaft, als beispielsweise bei Luhmanns Systemtheorie auf die reine Kommunikation. Aus dieser Betrachtungsweise heraus, ergeben sich spannende Erkenntnisse für Gegenwart und Zukunft, die wir frei diskutieren und anreißen. Viel Spaß!

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